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Verein(t) aus guten Gründen
Warum der CVJM sich für eine Vereinsstruktur entschieden hat.

1. Die zielorientierteJugendarbeit. Der CVJM hat sich durch die „Pariser Basis" von 1855 eine Grundlage für seine Arbeit gegeben, die ihn eindeutig sein lässt in der pluralistischen Erscheinungsform kirchlicher Arbeit.

2. Die Laienbewegung. Der CVJM ist kein Verein für Profis. Die Verantwortung für den Verein liegt nicht in den Händen kirchlicher Amtsträger, sondern ehrenamtliche Mitarbeiter bestimmen die Arbeit des Vereins. Verkündigung, Seelsorge, diakonisches Handeln und auch Leitung wird durch Laien wahrgenommen.

3. Die Beständigkeit. Mündige Christen achten auf die Inhalte der Vereinsarbeit. Ehrenamtliche Mitarbeiter tragen den Verein, wenn die Unterstützung durch die Kirche oder durch hauptamtliche Mitarbeiter fehlt. Ältere CVJMer sind Hilfe und Stütze für die Jugendarbeit.

4. Der ökumenische Ansatz. Menschen aller Konfessionen und Rassen sind zu den Programmen des CVJM eingeladen und können verantwortlich mitarbeiten. Das ist besonders in städtischen Situationen wichtig.

5. Die Überschaubarkeit. Ein Verein hat eine überschaubare Größe. Die Mitglieder kennen sich, der Vorstand ist in die Arbeit integriert. Die Vereinsmitglieder haben einen Einblick in alle Belange der Vereinsarbeit. Vorstandsbeschlüsse werden durchschaubar und einsehbar.

6. Die Identifikation. Die Mitwirkung aller Mitglieder im Verein ist bei allen Beschlüssen erwünscht. Die gemeinsamen Aufgaben sind generationsübergreifend.

7. Die freiwillige Mitgliedschaft. Im CVJM gibt es keine geborenen Mitglieder. Mitglied wird nur, wer sich mit den Zielen des Vereins solidarisiert. Die bewusste Entscheidung hilft zur Verbindlichkeit. Darum sind Gespräche über die Ziele und Inhalte der Arbeit unbedingt mit allen nötig, die Mitglied werden wollen.

8. Die Opferbereitschaft. Die freiwillige Mitgliedschaft und die bewusste Entscheidung, die Ziele des Vereins zu unterstützen, fordern von den Mitgliedern auch eine erhöhte Opferbereitschaft.

9. Die Mitverantwortung. Der Verein bietet die Möglichkeit zur Einübung in demokratische Strukturen. Die Willensbildung findet von unten nach oben statt, vom Ortsverein zum Landesverband, zum Gesamtverband und zum Weltbund. Im CVJM nimmt das Mitglied am Auftrag des Staates teil, Jugendhilfe und Jugend(sozial)arbeit als freier Träger zu gestalten.

10. Der Vorstand. Die Mitarbeiter und Mitglieder im CVJM sind einerseits dem Vorstand des CVJM verantwortlich, andererseits vertritt der Vorstand die Belange der gesamten CVJM-Arbeit gegenüber der Kirche und staatlicher Strukturen.

11. Die Dienstgruppe. Der CVJM ist nicht Selbstzweck. Seine Aufgabe ist es, besonders den jungen Menschen nachzugehen, die nur schwer zur Gemeinde Jesu finden. Deshalb arbeitet der CVJM in der Kirche und mit der Kirche, vertritt in seiner Eigenständigkeit den besonderen Auftrag an den jungen Menschen.

12. Der große Jugendverband. Der Orts-CVJM ist eingebunden in die größere Gemeinschaft. So nimmt er teil an den Aktivitäten des Landesverbandes und des Gesamtverbandes in Deutschland. Durch die Weltdienstarbeit bekommt er Kontakt zur weltweiten Familie des CVJM und zur Ökumene.

Aus: "Es gibt gute Gründe einen CVJM zu gründen"; CVJM-Gesamtverband, Kassel 2000